Kompetenzliste

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Kompetenzliste – Liste möglicher Kompetenzen und was darunter zu verstehen ist.

Die Kompetenzliste ist unterteilt in folgende Bereiche:

  • Personale Kompetenzen
  • Sozial-kommunikative Kompetenzen
  • Aktivitäts-und umsetzungsorientierte Kompetenzen
  • fachlich-methodische Kompetenzen

1. PERSONALE KOMPETENZEN

ANPASSUNGSFÄHIGKEIT

Ich kann mich auf veränderte Bedingungen einlassen und komme mit wechselnden Situationen gut zurecht. Auf neue Herausforderungen reagiere ich angemessen; ich kann mich gut in neue Teams einfügen.

AUFTRETEN

Ich kann der Situation entsprechend souverän, vertrauenswürdig und überzeugend auftreten. Ich kenne meine persönliche Wirkung und kann sie bewusst für eine erfolgreiche Präsentation einsetzen.

AUSDAUER – DURCHHALTEVERMÖGEN

Ich kann mit schwierigen Bedingungen wie beispielsweise großem Druck, Widerständen, Störungen, usw. konstruktiv umgehen; ebenso kann ich auch über längere schwierige Phasen eine gute und erfolgreiche Leistung erbringen.

AUTHENTIZITÄT

Auf Grund meines natürlichen Verhaltens bin ich für die Menschen in meinem Umfeld eine glaubwürdige und achtbare Person. Ich weiche bestimmten Situationen weder aus noch verstelle ich mich anderen gegenüber; ich versuche immer, ich selbst zu sein.

DURCHSETZUNGSVERMÖGEN

Ich kann selbstbewusst eine eigenständige, von anderen abweichende Meinung vertreten und dabei plausibel argumentieren. Ich kann auch Strategien entwickeln, um meiner Position Geltung zu verschaffen, auch gegen die Interessen anderer.

EIGENVERANTWORTUNG

Ich weiß, dass ich für mein Leben und meine Entscheidungen selbst verantwortlich bin. Das heißt auch, dass jede Situation in meinem Leben durch mein Handeln entscheidend mitgestaltet wird.

ENTSCHEIDUNGSFÄHIGKEIT

Ich kenne meinen eigenen Entscheidungsspielraum und die damit verbundene Verantwortung. Ich hole mir Informationen, entwickle Alternativen, kann Prioritäten setzen und in einer angemessenen Zeit eine Lösung finden; dabei berücksichtige ich auch die möglichen Folgen.

FÄHIGKEIT ZUR SELBSTREFLEXION

Ich bin in der Lage, meine Ziele und meine Handlungen kritisch zu hinterfragen. Dabei kann ich Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erfassen. Ich kenne meine Stärken und Schwächen. Konstruktive Kritik verstehe ich als Chance zur eigenen Weiterentwicklung und hole mir auch eigeninitiativ Rückmeldungen ein.

FÄHIGKEIT, SICH IN STRUKTUREN BEWEGEN ZU KÖNNEN

Ich kann den Aufbau von Organisationen erkennen und auch, wo ich die für mich wichtigen Informationen finde. Ich kann meinen Platz erkennen und mich entsprechend meiner Position verhalten.

FLEXIBILITÄT

Ich kann mein gewohntes Denken und Handeln an neue veränderte Situationen anpassen. Ebenso kann ich neue Aufgaben, Herausforderungen annehmen und mich ohne Angst mit Ihnen auseinandersetzen.

INITIATIVE ERGREIFEN KÖNNEN

Ich unternehme selbständig etwas; ich bleibe nicht bei Ideen und Wünschen stehen, sondern setze sie auch in die Tat um. Ich handle aus Freude an meiner Tätigkeit und meinen Fähigkeiten und aus eigenem Antrieb.

KREATIVITÄT

Ich bin experimentierfreudig und bereit, neue Wege zu gehen. Ich kann unkonventionelle, ungewöhnliche neue Ideen entwickeln und dementsprechend umzusetzen. Ich bin einfallsreich, habe Phantasie und probiere gerne auch Neues aus.

LEISTUNGSBEREITSCHAFT

Ich bin bereit, Arbeitsaufgaben freiwillig und motiviert zu übernehmen und dabei hohes Engagement zu zeigen. Dabei kann ich sowohl qualitativ als auch quantitativ gute Ergebnisse erbringen, ohne mich von Misserfolgen entmutigen zu lassen. Ich kann mich immer wieder neu motivieren, auch nach Rückschlägen.

LERNBEREITSCHAFT

Ich bin Neuem gegenüber aufgeschlossen und lerne aus meinen Erfolgen und auch Misserfolgen. Ich habe großes Interesse an neuen Entwicklungen und Informationen, dazu kann ich mir innerhalb eines angemessenen Zeitraums neues Wissen und Fähigkeiten aneignen.

LOGISCHES DENKEN

Aus vorliegenden Fakten ziehe ich richtige Folgerungen. Ich kann Zusammenhänge schnell erfassen und auf den Punkt bringen. Ich kann rasch und genau mit Zahlen umgehen.

SELBSTBEHAUPTUNG

Ich bin von meinen Fähigkeiten überzeugt und fühle mich den mir gestellten Anforderungen gewachsen. Ebenso bin ich mir meiner eigenen Bedürfnisse und Ziele bewusst, kann sie selbstbewusst ausdrücken und auch gegen die Meinungen und Interessen anderer vertreten. Dabei grenze ich mich klar von anderen ab.

SELBSTSTEUERUNG

Ich kann Arbeitsaufgaben und Zuständigkeiten für mich in meinem Umfeld selbstständig erkennen und Schritte zu ihrer Umsetzung entwickeln. Auf der Grundlage meiner persönlichen Ziele plane und organisiere ich meinen Tagesablauf; hierbei nutze ich verantwortlich meine individuellen Ressourcen. Ich sorge neben meinen Arbeitsanforderungen für Ausgleich und Entspannung, um meine eigene Gesundheit zu pflegen.

SORGFALT

Ich erledige Arbeitsaufträge gewissenhaft, gründlich, vollständig und verlässlich. Hierbei wahre ich auch den Überblick, achte ich auf geordnete Unterlagen und auf die Dokumentation von Vorgängen und wichtigen Details.

VERANTWORTUNGSBEREITSCHAFT

Ich kann die Folgen meiner Entscheidungen abschätzen und mir ein selbständiges Urteil bilden. Ich handle daher umsichtig und überlegt, kann initiativ Aufgaben übernehmen, Entscheidungen treffen und für die Konsequenzen die Verantwortung intern und extern übernehmen.

VERBALES AUSDRUCKSVERMÖGEN

Gedanken, Pläne, Ziele, Präsentationen kann ich auf den Punkt bringen und diese für andere verständlich und präzise erklären. Ich beschränke mich hierbei zwar auf das Wesentliche, drücke mich dennoch vollständig und klar aus. Hierfür steht mir mein umfangreicher Wortschatz zur Verfügung. Ich bilde grammatikalisch korrekte und vollständige Sätze und kann auf ein gewisses Maß an Schlagfertigkeit zurückgreifen.

ZIELORIENTIERTES HANDELN

Ich setze mir anspruchsvolle und erreichbare Ziele mit geeigneten Realisierungsschritten. Ich kann auch zusammen mit anderen Ziele entwickeln und vereinbaren. Zudem verliere ich auch in schwierigen Situationen oder sich verändernden Rahmenbedingungen die Ziele nicht aus den Augen und verfolge sie weiterhin im gegebenen Zeitrahmen mit Engagement.

2. SOZIAL-KOMMUNIKATIVE KOMPETENZEN

EINFÜHLUNGSVERMÖGEN (= EMPATHIE)

Ich bin an anderen Menschen und ihren Themen / Situationen interessiert und kann jederzeit Kontakte herstellen. Ich kann mich in die Probleme anderer hineindenken, ich kann Zuhören und achte darauf, was und wie andere mir etwas mitteilen. Dabei wahre ich genug Abstand, um mir die Schwierigkeiten anderer nicht zu Eigen zu machen.

FÄHIGKEIT, ANDERE ZU MOTIVIEREN

Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, kann ich andere dafür begeistern. Ich sichere eine tragfähige Leistungsbereitschaft durch positive Rückmeldungen und Anerkennung der erbrachten Leistung.

INTERKULTURELLE KOMPETENZ

Ich bin mir über die vorherrschenden Unterschiede in verschiedenen Kulturen bewusst und weiß, dass politische, wirtschaftliche und soziale Verhältnisse das Denken beeinflussen. Ich begegne anderen Kulturen mit Wertschätzung und kann daher mit Menschen aus anderen Kulturen kommunizieren und arbeiten.

KOMMUNIKATIONSFÄHIGKEIT

Ich kann sowohl Kontakte herstellen als auch ein Gespräch anstoßen. Ebenso kann ich mit mehreren Partnern ein Gespräch führen oder einzelnen aufmerksam zuhören oder einen schwierigen Dialog aufrechterhalten. Zudem vermittele ich meinen Gesprächspartnern Wertschätzung und Achtung.

KONFLIKTMANAGEMENT

Ich kann in Konfliktsituationen mit verschiedenen Sichtweisen und Interessen konstruktiv umgehen, ich erkenne die Ursachen von Konflikten, kann unterschiedliche Sichtweisen ansprechen und bin in der Lage, Lösungen zu entwickeln, in denen niemand als Verlierer zurückbleibt.

KRITIKFÄHIGKEIT

Ich kann Probleme ansprechen und Kritik an anderen oder ihrer Arbeit mit Wertschätzung rückmelden, so dass sie für die andere Person akzeptabel und dienlich ist. Ich kann andere Standpunkte annehmen und bin für kritische Rückmeldungen dankbar.

TEAMFÄHIGKEIT – KOOPERATIONSBEREITSCHAFT

Ich besitze die Fähigkeit, fair und kollegial im Team gemeinsam Ziele zu definieren und zu erreichen. Ich kann mich voll und ganz für die gemeinsamen Ziele einsetzen. Des Weiteren kann ich meine eigenen Fähigkeiten konstruktiv einbringen, aber auch mit Kritik umgehen. Außerdem kann ich problemlos zugunsten von gemeinsamen Lösungen meine Informationen einbringen und Kompromisse schließen. Auch fällt es mir nicht schwer, Unterstützung anzunehmen sowie anzubieten.

TOLERANZ

Ich sehe Verschiedenheit als Chance für Entwicklung. Wenn andere in ihrer jeweiligen Art mir missfallen, akzeptiere ich sie trotzdem und lasse andere Meinungen und Wertvorstellungen zu.

VERHANDLUNGSFÄHIGKEIT

Ich entwickle Strategien für mein Vorgehen und trete in Verhandlungen selbstsicher und souverän auf und kann meine eigenen Interessen gut vertreten. Mit meinen Verhandlungspartnern komme ich erfolgreich und diplomatisch zu einem gemeinsamen Ergebnis.

ZUVERLÄSSIGKEIT

Ich halte mich an die Regeln und Absprachen, die ich mit anderen vereinbart habe. Andere können sich auf meine Aussagen verlassen; ich erledige meine Aufgaben in der zugesagten Qualität.

3. AKTIVITÄTS- UND UMSETZUNGSORIENTIERTE KOMPETENZEN

ANALYSEFÄHIGKEIT

Ich kann umfangreiche und komplexe Zusammenhänge in kurzer Zeit erfassen und ordnen, das Wesentliche herausfiltern und allgemein verständlich darstellen.

BEURTEILUNGSVERMÖGEN

Ich besitze die Fähigkeit, aus einer angemessenen Distanz heraus Situationen, Personen bzw. Vorgänge zu erfassen und objektiv und sachlich so einzuschätzen, dass daraus Konsequenzen gezogen werden können.

FÄHIGKEIT ZU DELEGIEREN

Ich kann unterscheiden zwischen Aufgaben, die ich an andere weitergeben kann und solchen, die ich selbst erledigen muss. Ich kann die individuellen Fähigkeiten anderer erkennen und daher die Aufgaben entsprechend der jeweiligen Stärken weitergeben. Ich vertraue auf die Fähigkeiten anderer und darauf, dass sie ihre Aufgaben eigenständig bearbeiten und selbst verantworten.

FÄHIGKEIT ZU KONTROLLIEREN

Ich kann Aufgaben, die überprüft werden müssen, erkennen und dafür ein notwendiges Maß an Kontrolle durchführen, ohne dabei misstrauisch zu sein.

KONZEPTIONELLE FÄHIGKEITEN

Ich kann eine Situation erfassen und adäquate Schlussfolgerungen daraus ziehen. Ich kann Ideen und Vorstellungen in Ziele und Inhalte übersetzen und dazu passende Handlungsschritte entwickeln. Dabei beziehe ich auch die vorhandenen Rahmenbedingungen mit ein.

KUNDENORIENTIERUNG

Ich kann die Bedürfnisse von Kunden / Partnern usw. erkennen und im Sinne von Service und Qualität angemessen damit umgehen. Ich bringe meinen Kunden Wertschätzung entgegen; dabei vernachlässige ich weder meine Interessen noch die meiner Kunden.

NUTZEN VON WISSEN UND INFORMATION

Ich weiß, dass ich nicht alles wissen muss; ich weiß jedoch, wo ich welche Informationen finde. Dabei kann ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Ich habe den Überblick über die Aufgaben / Interessen der anderen und kann ihnen meine Informationen in geeigneter Form zur Verfügung stellen.

ORGANISATIONSFÄHIGKEIT- PLANEN

Ich kann Ziele in Arbeitsaufgaben umsetzen und dabei die verfügbaren Ressourcen optimal einbauen. Dabei beziehe ich Erfahrungen aus der Vergangenheit mit ein und berücksichtige auch zukünftige Entwicklungen. Ich kann verschiedene Arbeitsaufgaben miteinander koordinieren und in eine sinnvolle Abfolge bringen.

PROBLEMLÖSEFÄHIGKEIT

Ich kann erkennen, was ein Problem zu einem Problem macht; dabei kann ich die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung erkennen. Darauf aufbauend ist es mir möglich, die mit dem Problem verbundenen Chancen und Risiken zu erkennen und zu bewerten sowie geeignete Lösungen zu entwickeln und dabei auch die Beteiligten einbeziehen.

RISIKOBEREITSCHAFT

Ich bin bereit, neue und noch nicht gesicherte Wege zu gehen. Dabei gehe ich allerdings bedacht vor: Ich kann die gegebenen Situationen sachgerecht beurteilen, hole mir Informationen und beziehe Fachleute bei der Entscheidung mit ein. Auf dieser Grundlage wäge ich die Chancen und Risiken ab und riskiere durchaus auch einen Misserfolg, wenn er neue Erfahrungen ermöglicht.

STRESSBEWÄLTIGUNG – BELASTBARKEIT

Ich lasse mich auch bei hoher Arbeitsbelastung nicht aus der Ruhe bringen, sondern gehe meine Aufgaben systematisch und konzentriert an. Das heißt für mich, dass ich in der Stresssituation selbst-kontrolliert und emotional stabil bleiben kann und möglichst gleich bleibende Leistung erbringe. Den erlebten Stress baue ich aber auch über geeignete (z.B. sportliche) Aktivitäten ab.

VERÄNDERUNGEN INITIIEREN UND UMSETZEN

Ich bin offen gegenüber Neuem und Unbekanntem. Veränderungen sehe ich als Chancen für die Zukunft. Ich entwickele gerne neue Visionen und bin mir über die neuen Bedingungen und damit verbundenen neuen (Lösungs-)Wege im Klaren. Ich treibe Veränderungen voran, ohne dabei die anderen Beteiligten aus dem Blick zu verlieren.

ZEITMANAGEMENT

Ich löse gestellte Aufgaben und Ziele im vereinbarten Zeitrahmen. Für größere Projekte entwickele ich stets einen Zeitplan und halte diesen ein. Des Weiteren achte ich aber auch darauf, mir Zeiträume für Erholungsphasen einzuräumen.

ZUKUNFTSFÄHIGKEIT – VORAUSSCHAUENDES DENKEN

Ich sehe die zukünftige Entwicklung als Herausforderung. Ich kann durch selbst eingeholte Informationen und eigene Überlegungen zukünftige Entwicklungen einschätzen und dementsprechend vorausschauend handeln. Mein Verhalten passe ich an meine eigene Zukunftsvision an.

4. FACHLICH-METHODISCHE KOMPETENZEN

SCHRIFTLICHES AUSDRUCKSVERMÖGEN

Meine Schriftsprache ist sehr deutlich und verständlich. Ich verfüge über einen umfangreichen Wortschatz und Stilsicherheit, die eine situationsgerechte Wortwahl garantieren.

UMWELTBEWUSSTSEIN

Ich eigne mir das nötige Wissen an, um verantwortungsbewusst die Umwelt zu schützen und Verhalten mit schädlicher Wirkung auf die Umwelt zu unterlassen.

 

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Mustafa Acar

Mustafa Acar ist Business Architect aus Stuttgart und befasst sich gerne mit Themen rund um Mixed Reality, Technische Dokumention, Content Development und der dazugehörigen technischen Umsetzung. Als studierter Kommunikation und Medienmanager hat er zudem eine große Sympathie für benutzerspezifische produktorientierte Informationsaufbereitung.

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