Relevante Normen und technische Regeln in der Technischen Dokumentation

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Norm

Kurztitel

DIN ISO 3864-1:2012-06Graphische Symbole – Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen
Teil 1: Gestaltungsgrundsätze für Sicherheitszeichen und Sicherheitsmarkierungen
DIN ISO 3864-2:2008-07Graphische Symbole – Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen
Teil 2: Gestaltungsgrundlagen für Sicherheitszeichen auf Produkten

Diese Norm ist keine europäische Norm, sie entspricht ISO 3864-2 aus 2004-10

DIN 4844-2:2012-12Sicherheitskennzeichnung
Teil 2: Darstellung von Sicherheitszeichen
DIN 5008:2011-04Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung
DIN EN ISO 7010:2012-10Graphische Symbole
Sicherheitsfarben und Sicherheitskennzeichen
Sicherheitszeichen zur Anwendung in Arbeitsstätten und in öffentlichen Bereichen
DIN EN ISO 11442:2006-06Technische Produktdokumentation
Dokumentenmanagement
DIN EN ISO 12100:2011-03Sicherheit von Maschinen
Allgemeine Gestaltungsleitsätze
Risikobeurteilung und Risikominderung

Ersetzt seit März 2011 DIN EN ISO 12100-1 und -2 sowie DIN EN ISO 14121

DIN EN 13306:2010-12Begriffe der Instandhaltung
DIN EN ISO 13849-1:2008-12Sicherheit von Maschinen
Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen
Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
DIN EN ISO 13849-2:2013-02Sicherheit von Maschinen

 

Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen
    Teil 2: Validierung
DIN 31051:2012-09Grundlagen der Instandhaltung
DIN EN 60204-1:2007-06Sicherheit von Maschinen

Elektrische Ausrüstung von MaschinenTeil 1: Allgemeine Anforderungen

DIN EN 61082-1:2007-03Dokumente der Elektrotechnik
    Teil 1: Regeln
DIN EN 61355-1:2009-03Klassifikation und Kennzeichnung von Dokumenten für Anlagen, Systeme und Einrichtungen
    Teil 1: Regeln und Tabellen zur Klassifikation
DIN EN 61508-3:2011-02Funktionale Sicherheit von elektrischen/elektronischen/programmierbar elektronischen sicherheitsrelevanten Systemen

Teil 3: Anforderung an Software
DIN EN 61508-4:2011-02Funktionale Sicherheit von elektrischen/elektronischen/programmierbar elektronischen sicherheitsrelevanten Systemen

Teil 4: Definitionen und Abkürzungen
DIN EN 62023:2012-08Strukturierung technischer Information und Dokumentation
DIN EN 62061:2013-09Sicherheit von Maschinen – Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer Steuerungssysteme
DIN EN 82079-1:2013-06Erstellen von Gebrauchsanleitungen
    Gliederung, Inhalt und Darstellung

    Teil 1: Allgemeine Grundsätze und ausführliche Anforderungen
DIN EN 82045-1:2002-01Dokumentenmanagement

 

    Teil 1: Prinzipien und Methoden
DIN EN 82045-2:2005-11Dokumentenmanagement
    Teil 2: Metadaten und Informationsreferenzmodelle
ANSI Z535.2:2011Environmental and Facility Safety Signs
ANSI Z535.4:2011Product Safety Sign and Label
ANSI Z535.6:2011Product Safety Information in Product Manuals, Instructions, and other Collateral Materials
VDI 4500 Blatt 2:2006-11Technische Dokumentation – Organisieren und Verwalten
VDI 4500 Blatt 3:2006-06Technische Erstellen und Verteilen von elektronischen Ersatzteilinformationen
VDI 4500 Blatt 4:2011-12Technische Dokumentation – Dokumentationsprozesse
DIN-Fachbericht 146:2006-01Technische Produktdokumentation – Betriebsanleitungen für Anlagen.

Leitlinie für die Zusammenfassung von Informationen aus Betriebsanleitungen von Komponenten.
Tekom-Leitfaden:2014Betriebsanleitungen
Tekom-Leitfaden:2014Sicherheits- und Warnhinweise
Tekom-Leitfaden:2011Lieferantendokumentation
Tekom-Leitfaden:2012Einkauf von Übersetzungsdienstleistungen

Relevante Normen

 

Beispiele von Typ C-Produktnormen – Sicherheitsnormen Standards

Norm

Kurztitel

DIN EN 280:2014-02Fahrbare Hubarbeitsbühnen
DIN EN 415-4:1997-08Palletierer und Depalletierer
DIN EN 415-8:2011-06Umreifungsmaschinen
DIN EN 528:2009-02Regalbediengeräte – Sicherheitsanforderungen
DIN EN 619:2011-02Stetigförderer und Systeme – Sicherheits- und EMV-Anforderungen an mechanische Fördereinrichtungen für Stückgut
DIN EN 692:2009-10Mechanische Pressen – Sicherheit
DIN EN 693:2011-11Hydraulische Pressen – Sicherheit
DIN EN 1459:2012-06Stapler
DIN EN 1493:2011-02Fahrzeug-Hebebühnen
DIN EN 1525:1997-12Fahrerlose Flurförderzeuge
DIN EN 1570-1:2015-01Hubtische
DIN EN ISO 10218-1:2012-01Industrieroboter – Sicherheit
DIN EN 12417:2009-07Werkzeugmaschinen – Sicherheit: Bearbeitungszentren
DIN EN 12717:2009-07Werkzeugmaschinen – Sicherheit: Bohrmaschinen
DIN EN 16191:2014-09Tunnelbohrmaschinen

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Exkurs

Wer ist DIN?

DIN ist Dienstleister für Normung und Standardisierung. Unter dem Dach des privatwirtschaftlich organisierten, gemeinnützigen Vereins entwickeln mehr als 32.000 externe Experten aus Wirtschaft, Forschung, von Verbraucherseite und der öffentlichen Hand marktgerechte Normen und Standards. Diese ermöglichen den Welthandel, fördern Innovationen, sichern Effizienz und Qualität und schützen Gesellschaft und Umwelt.
Das Themenspektrum von DIN reicht von Akustik über Sportgeräte und Wasserwesen bis zur Raumfahrt; es umfasst auch Megathemen wie Industrie 4.0 und Smart Cities. DIN ist als nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland anerkannt und vertritt die deutschen Interessen europäisch und weltweit.

Was macht DIN?

Während die externen Experten die inhaltliche Expertise beitragen, sorgen die DIN-Projektmanager für einen reibungslosen Entwicklungsprozess. Sie koordinieren nationale, europäische und internationale Projekte und sorgen dafür, dass alle Regularien eingehalten werden, die DIN-Normen zu einer – auch international – hohen Akzeptanz verhelfen.

Sind Normen Pflicht?

Die Anwendung von DIN-Normen ist grundsätzlich freiwillig. Erst wenn Normen zum Inhalt von Verträgen werden oder wenn der Gesetzgeber ihre Einhaltung zwingend vorschreibt, werden Normen bindend. Zwar stellen sie im Fall einer möglichen Haftung keinen Freibrief dar. Aber wer DIN-Normen – als anerkannte Regeln der Technik – anwendet, kann ein korrektes Verhalten einfacher nachweisen.

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Mustafa Acar

Mustafa Acar ist Business Architect aus Stuttgart und befasst sich gerne mit Themen rund um Mixed Reality, Technische Dokumention, Content Development und der dazugehörigen technischen Umsetzung. Als studierter Kommunikation und Medienmanager hat er zudem eine große Sympathie für benutzerspezifische produktorientierte Informationsaufbereitung.

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